Business Case Österreich

Wie wir den österreichischen Markt aufbauen

Schritt für Schritt — vom ersten Pionier­standort zum etablierten, skalierbaren Cluster. Hier zeigen wir, was wir konkret tun und wie Sie als Pionier Teil davon werden.

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Aktueller Schritt

Suche nach passenden Pionieren

K51 sucht aktuell die ersten österreichischen Pioniere — Gewächshausbetriebe, die als erste die K51-Serverheizung an ihrem Standort installieren und damit den Markteintritt in Österreich aktiv mitgestalten.

Pioniere übernehmen eine aktive Rolle: Sie liefern die ersten Realbetriebs­daten, definieren mit K51 die operativen Standards für Inbetriebnahme, Wartung und Hydraulik-Integration — und werden zum Referenzstandort für nachfolgende Betriebe.

Im Gegenzug erhalten Pioniere die wirtschaftlich attraktivsten Konditionen unseres Modells: eine höhere Wärmevergütung, priorisierten Zugang zu späteren Erweiterungen (z.B. AWH) und eine direkte Mitgestaltung der österreichischen K53-Plattform.

Pionier Was Sie als Pionier-Betrieb mitbringen

  • Geeigneter Standort — Aufstellfläche für 1–3 Container und Anbindung an Ihre bestehende Wärmehydraulik (Pufferspeicher)
  • 1–3 MW Wärme-Bandlast — konstanter Wärmebedarf über das Jahr
  • Investition — 1.5 oder 2.5 Mio. € pro Container
  • Stromanschluss — verfügbare Anschlussleistung von rund 1 MW pro Container
  • Nachhaltige Strombeschaffung — eigene PV/Windkraft oder vertraglich gesicherter Grünstrom-Bezug
  • Aktive Mitwirkung beim Markteintritt — Bereitschaft, als Referenz aufzutreten, Standortbesuche für weitere Interessenten zu ermöglichen und Erfahrungen im K51-Pionier-Netzwerk zu teilen

K51 Was wir liefern

  • Fossilfreie Wärme — direkte Einspeisung in Ihr bestehendes Wärmenetz, Vorlauf bis 80 °C
  • IT-Betrieb der Server-Heizung — Hochleistungs-Compute über das ganze Jahr
  • Monitoring und Wartung der Anlage — über die gesamte Vertragslaufzeit, inklusive SLA-Verpflichtung
  • Vermarktung der Rechenleistung — Compute-Vertrieb an KI- und Co-Location-Kunden
  • Operative Optimierung — Lastmanagement, Hardware-Erneuerung, kontinuierliche Effizienzsteigerung
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Nach positiver Standortprüfung

Pionier-Vertragsabschluss

Sobald die Standortbeurteilung positiv ausfällt und die wirtschaftlichen Eckwerte mit dem K51-Modell zusammenpassen, schliessen wir den Pioniervertrag ab. Er ist auf eine Laufzeit von 15 Jahren ausgelegt und enthält sechs kommerzielle Bausteine.

Pionier-Exklusivität: Die stufenweise steigende Wärmevergütung gilt ausschliesslich für die Pionier-Verträge. Spätere Standorte werden zu marktüblichen Contracting-Konditionen aufgenommen — ohne den Pionier-Bonus.

Vertragselement Einfache Erklärung Warum das wichtig ist
Garantierte Wärmevergütung K51 vergütet jede nutzbare Kilowattstunde Wärme, die Ihr Betrieb aufnimmt — nach einer im Vertrag fixierten Preiskurve. Bei 1.5 Mio Investition beginnt die Vergütung bei 3 ct/kWh, bei 2.5 Mio bei 6 ct/kWh. Das ist ab Tag 1 Ihre wirtschaftliche Basis — kalkulierbar und vertraglich abgesichert über 15 Jahre.
Stufenweise steigende Vergütung Die Wärmevergütung steigt im Verlauf der Vertragsdauer alle zwei Jahre um 0.5 ct/kWh — getrieben durch die zunehmend bessere Vermarktung der Compute-Leistung auf dem KI-Markt. Ihre Erlöse wachsen über die Zeit. Sie profitieren direkt davon, dass K51 die Compute-Vermarktung skaliert.
Wärmeabnahme-Verpflichtung Sie verpflichten sich, die anfallende Container-Abwärme während der Vertragslaufzeit kontinuierlich abzunehmen — typischerweise rund 7.76 Mio kWh pro Jahr und Container. Eine konstante Wärmeabnahme ist die Voraussetzung für die stabile Compute-Vermarktung — und damit die Basis, auf der K51 Ihnen die Wärmevergütung garantiert.
Aufstellfläche & Anschlüsse Sie stellen die Aufstellfläche für den Container (Footprint plus Hydraulik-Anschlussfläche) bereit, sowie die Anschlusspunkte für Strom, Wärmenetz und Datenleitung. Sie behalten die volle Verfügungsgewalt über Ihren Betrieb. K51 hat keine Standortkosten — diese Ersparnis fliesst in das wirtschaftliche Gesamtmodell zurück.
Stromlieferung (Pionierphase) In der Pionierphase liefern Sie den Strom für den Container-Betrieb — rund 8 Mio kWh pro Jahr und Container, idealerweise aus erneuerbaren Quellen. Ihre Strom-Cashflow­position wird über die garantierte und stufenweise steigende K51-Wärmevergütung gegen­gerechnet.
Wartung & Operativer Betrieb K51 trägt die volle operative Verantwortung für Server-Betrieb, Hardware-Erneuerung, Anlagen-Wartung und Monitoring über die gesamte Vertragslaufzeit. Service-Level-Vereinbarungen sichern die Wärmeverfügbarkeit ab. Sie konzentrieren sich auf Ihren Gärtnereibetrieb. Mit dem laufenden Betrieb der Anlage haben Sie nichts zu tun.
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Mit den ersten Pionieranlagen

K53 entsteht — der österreichische Cluster wächst

Mit der Realisierung der ersten Pionieranlagen gründen wir K53 als österreichische Schwester­gesellschaft. K53 übernimmt vor Ort die operative Verantwortung für den laufenden Betrieb, die Wartung der Anlage, das Monitoring und die Begleitung der Pionier­standorte — als feste, österreichische Ansprechpartnerin.

K51 (Schweiz) bleibt verantwortlich für die zentrale Compute-Vermarktung, die Hardware-Erneuerung und die übergreifende Technologie-Entwicklung. So entsteht eine klare Arbeitsteilung: K51 für das Compute-Geschäft, K53 für die Wärme- und Service-Schicht in Österreich.

Parallel wächst das System in zwei Dimensionen: in der Breite — mit Hilfe der Pioniere kommen weitere Standorte über Österreich verteilt dazu — und in der Tiefe — neue Wärme­nutzungs-Optionen wie AWH (Atmospheric Water Harvesting), höhere Compute-Wertschöpfung und stärkere Anbindung an die nationale KI-Infrastruktur. Pioniere bleiben Referenz, behalten ihre Vertragskonditionen und profitieren über die stufenweise steigende Vergütung direkt von der wachsenden Wertschöpfung des Gesamtsystems.

Pionierprogramm

Passt Ihr Standort zum K51-Modell?

In einem ersten Gespräch klären wir Ihre Voraussetzungen (Wärmebedarf, Stromanschluss, Standort) und rechnen die Wirtschaftlichkeit mit Ihren konkreten Zahlen durch.

Wirtschaftlichkeit selbst rechnen